Schlammentwässerung

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    Schlammentwässerung

    Bei der Abwasserreinigung vermehren sich die Bakterien und damit der Schlamm in den Belebungsbecken ständig. Überschüssiger Schlamm wird behandelt und schadlos für die Umwelt verwertet.

     

    Eindicker

    Ein Teil des Rücklaufschlammes wird nicht in die Belebung zurückgeführt, sondern direkt als Überschussschlamm der Schlammentwässerung zugeführt. Über eine Pumpe wird der Überschussschlamm in den Eindicker gepumpt. Der Überschussschlamm wird durch Sedimentation eingedickt, bevor er mit der Kammerfilterpresse maschinell entwässert wird. Das Überstandswasser fließt in die Kläranlage zurück.

     

     

    Kammerfilterpresse

    Nach dem Eindicken wird der Rohschlamm mit Kalk und Eisen(III)-Chlorid vermischt, damit er sich besser entwässern lässt. Mit zwei Exzenterschneckenpumpen wird mit bis zu 15 bar Druck der Schlamm in die Kammerfilterpresse gedrückt. Die Kammerfilterpresse besteht aus 101 Filterplatten, die mit Filtertüchern bespannt sind. Der Schlamm wird zwischen die Filtertücher gedrückt und bleibt als Filterkuchen zurück. Das Filtratwasser wird durch die Tücher gepresst und fließt in die Kläranlage zurück. Nach dem Ende eines Pressvorgangs wird der Filterkuchen über zwei Transportbänder und einen Zerkleinerer auf den Kipper gefördert. Den Schlamm bezeichnet man jetzt als Klärschlamm und wird auf dem Filterkuchenzwischenspeicher gelagert.

     

     

    Klärschlammverwertung

    Nach der Lagerung auf dem Filterkuchenzwischenspeicher wird der Klärschlamm der Kläranlage Oberhoppen durch ein Agrarunternehmen landwirtschaftlich verwertet.

    Jährlich fallen etwa 508,00 t Klärschlamm an.

     

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