Heizung

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    Welche Heizung soll es werden?

     

    (VZ-RLP / 07.04.2020) Das Klimapaket der Bundesregierung hat für viel Bewegung auf dem Heizungsmarkt gesorgt. Das Paket beinhaltet neue üppige Förderkonditionen für Heizungsanlagen, die erneuerbare Energien nutzen, sowie eine Sonderprämie für den Austausch alter Ölheizungen. Außerdem wird ein CO2-Preis für Heizöl und Erdgas eingeführt, der sich nach dem CO2-Ausstoß richtet. Mit der Aktion „Heizung mit Zukunft“ bietet die Verbraucherzentrale einen neuen Service an.

    Wer in nächster Zeit seine Heizung austauschen will – egal ob Öl- oder Gasheizung -, aber noch nicht weiß, auf welches System er setzen soll, kann sich bei der Verbraucherzentrale online informieren und telefonisch beraten lassen. Unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/heizung-mit-zukunft können Interessierte ein zweiseitiges pdf-Dokument herunterladen und die wichtigsten Daten zu ihrer aktuellen Heizungsanlage eintragen. Mit diesen Daten und weiterer Unterlagen, wie dem Messprotokoll des Schornsteinfegers und der Jahresabrechnung bei einer Erdgasheizung, können die Energieexperten der Verbraucherzentrale mit Hilfe eines eigens entwickelten Excel-Tools eine Kostenbilanz errechnen, in der auch Förderprogramme und der CO2-Preis berücksichtigt werden. Die Ratsuchenden erhalten dann per E-Mail eine zweiseitige Auswertung, aus der unter anderem eine Gesamtkosteneinschätzung verschiedener Anlagen hervorgeht. Dank der Förderung durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium ist dieser Service kostenlos.

     

    Heizung austauschen:

    Hohe Zuschüsse für erneuerbare Energien

    (VZ-RLP / 03.03.2020) Wer seine alte Heizung ersetzt, kann seit Anfang 2020 attraktive Zuschüsse erhalten. Fast die Hälfte der Kosten fürs neue Heizsystem übernimmt im günstigsten Fall der Staat – der Höchstsatz liegt bei 45 Prozent.

    So ist die neue Förderung gestaffelt

    Der Umstieg von Gasheizungen auf Anlagen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, wird mit 35 Prozent bezuschusst. Das gilt etwa für Wärmepumpen oder Holzpelletkessel, mit oder ohne Unterstützung durch Solarwärme vom Hausdach. Einen Zuschuss von 30 Prozent gibt es für neue Gasheizungen, die mit erneuerbaren Energien kombiniert werden. Bei diesen sogenannten Hybridheizungen ist die zusätzliche Einbindung einer Solarwärmeanlage oder auch einer Wärmepumpe nötig.

    Sonderprämie für den Austausch einer Ölheizung

    Die genannten Fördersätze erhöhen sich noch einmal um 10 Prozent, wenn das alte System keine Gas-, sondern eine Ölheizung war. Mit dieser sogenannten Austauschprämie ergibt sich dann der maximal mögliche Zuschuss von 45 Prozent.

    Auch erste Schritte werden unterstützt: Wer jetzt einen neuen Gaskessel so installiert, dass er innerhalb von zwei Jahren erneuerbare Energien einbezieht, erhält immerhin noch einen Zuschuss von 20 Prozent.

    Nicht nur an den Heizungskeller denken

    Je weniger Wärme die Heizung liefern muss, desto kleiner kann ihre Leistung ausfallen. Dadurch wird sie günstiger sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb. Deshalb kann es in vielen Fällen sinnvoll sein, zuerst die Fassade zu dämmen, bevor eine neue Heizung installiert wird. Auch Dämmmaßnahmen werden jetzt deutlich großzügiger mit 20 Prozent Zuschuss gefördert. Alternativ können Privatleute dieselbe Fördersumme über drei Jahre verteilt direkt von der Steuerschuld abziehen.

    Eine Übersicht der Förderprogramme findet sich auf der Seite der Energieberatung der Verbraucherzentrale:

    www.verbraucherzentrale-rlp.de/Foerderprogramme.

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