Wappenbeschreibung

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    zu Feld 1:          Wappen Kurköln

    Unter Erzbischof Conrad von Hochstaden kam das Amt Altenwied, zu dem auch das Buchholzer Land gehörte 1250 als Erbe der Gräfin Mechtildis von Sayn an das Erzstift Köln. Die Kurkölnische Verwaltung, die dem Amt sein Gepräge gab, endete mit der Auflösung des Kurstaates im Jahre 1803 (Reichsdeputationsbeschluss). An diese Zeit erinnert noch heute der Name des Dorfes „Kölsch-Büllesbach“.

    zu Feld 2:          Ungenad von Elsaff

    Elsaff kam im 8. Jahrhundert als königliche Schenkung aus Reichsgut im Engersgau an die Abtei Prüm. Die „Ungenad von Elsaff“, eines der im heimatlichen Raum angesessen gewesenen Adelsgeschlechter, führte einen Adlerflügel in ihrem Wappen (1397). Das deutet gebietlich auf einstiges Reichsgut hin, also auf reichsunmittelbare Herkunft. Conrad Ungenaid von Eilsaff bekannte sich 1397 als Gefolgsmann des Junkers Godart von Ütgenbach. 1402 wird ein Johann Ungenaid im Weistum der Feste Altenwied genannt.

    zu Feld 3:          Buchholzer Kreuzkapelle

    Die alte Buchholzer Kreuzkapelle wird 1626 bzw. 1590 beurkundet, während der Ort Buchholz erstmals 1489 erwähnt ist. Mit den Ursprüngen des Dorfes ist die Kreuzkapelle verbunden; und es führten Bittgänge auch aus anderen Bezirken zu ihr hin. Seit 1835 ist Buchholz (von Asbach abgetrennte) selbständige Pfarrei.