Neues aus der Verbandsgemeinde

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    Aktuelles

    Besuchertour zum Flughafen Köln/Bonn

    Fakten, Fragen und Antworten zum Thema Fluglärm

    Die Verbandsgemeinde Asbach ist aufgrund der Nähe zum Flughafen Köln/Bonn den Auswirkungen von Fluglärm und den damit verbundenen Störungen 365 Tage im Jahr ausgesetzt. Daneben gibt es weitere Themen die in unserer Bevölkerung kritisch diskutiert werden. Zum Beispiel der Ablass von Kerosin und die generelle Abgasbelastung durch die Flugbewegungen. All diese Probleme sind regelmäßig Gegenstand der Diskussionen in der Bevölkerung. Das Angebot vom Flughafenbetreiber sich über die Fakten rund um den „Köln Bonn Airport“ und den Bemühungen zur Lärmreduktion anhand einer Präsentation zu informieren wurde gerne angenommen. Anschliessende Diskussionsrunde und eine Rundfahrt über das Flughafengelände waren inbegriffen. Die VG Asbach hatte für diesen Zweck einen Bus zur Verfügung gestellt. Die Besuchergruppe startete am 30. September um 18 Uhr mit 30 interessierten Bürgern am Rathaus Asbach.

    Als Mitglied in der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/ Bonn e.V. hat die VG Asbach bereits in Asbach als auch in Kölsch-Büllesbach, eine Messstation errichtet. Eine dritte Messstation wurde vor ca. 4 Wochen in Windhagen aufgestellt. Alle drei Messstationen der VG Asbach kann man unter dem Link dfld.de einsehen. In dem direkten Dialog mit den Betreibern des Flughafens im Besucherkino über die angesprochenen Problemstellungen wurde klar, die Lärmbelästigung - vorallem in der Nacht - ist für manchen schlafraubend. Der Lärmabdruck wird kleiner, versichern die Betreiber. Im Jahr 2019 habe der durchschnittliche Wert in Asbach 40 Dezibel (dB) betragen. Im Fluglärmgesetz sind 65 dB Dauerschallpegel als Grenzwert für den Tag festgelegt, nachts sind es 55 dB. Der Asbacher Wert liegt also noch darunter. Außerdem werden Anreize geschaffen nicht In der Nacht zu fliegen, denn das ist mit höheren Kosten für die Fluggesellschaften verbunden. An der Erlaubnis für die Nachtflüge würde jedoch derzeit jeder zweite Arbeitsplatz hängen.

    Die meisten Flüge finden tatsächlich in der Nacht zwischen 22 und 6 Uhr statt, veranschaulicht die Präsentation. Der Anteil beläuft sich auf 70 Prozent im Vergleich zu den Tagflügen. Erklärt wurde dies vonseiten der Flughafenbetreiber mit penibel abgestimmten Logistikketten. Für das Unternehmen UPS, das in Köln/Bonn das größte Drehkreuz außerhalb der USA betreibt, sei es beispielsweise entscheidend, dass die Fracht auch in der Nacht umgeschlagen werden könne. Die Nachfrage in der Bevölkerung nach schneller Lieferung ist eben groß.

    Zum Thema Kerosin, von dem die Bürger Sorgen hatten, es würde vor der Landung über ihren Grundstücken abgelassen schüttelt Rainer Weber, Mitarbeiter des Besuchercenters, nur den Kopf. „Das ist bares Geld!“ Es gebe Ausnahmen, wo ein vollgetanktes Flugzeug kurz nach dem Start umkehren und für eine sichere Landung sein Gewicht reduzieren müsse. Vor wenigen Wochen habe eine Maschine des Typs MD-11 zum Köln-Bonner Flughafen zurückfliegen müssen, weil ein Triebwerk nicht funktionierte. Das Kerosin wurde über Rammstein abgelassen. 

    Aufgrund der großen Nachfrage plant die Verwaltung der VG Asbach schon den nächsten Ausflug zum Flughafen Köln/Bonn. Interessierte können sich per Mail YW5tZWxkdW5nQHZnLWFzYmFjaC5kZQ== oder telefonisch unter 02683/912-242 anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. Der genaue Termin wird bald bekannt gegeben.

    Die Präsentationcharts des „Köln Bonn Airports“ finden Sie hier:

    Wirtschaftliche Bedeutung und Erfolge bei der Lärmreduktion

    Lärmkonzept

     

     

     

    Rainer Weber vom Besuchercenter führt die Gruppe und stellt sich den Fragen bei der Flughafenrundfahrt im Bus.

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