Neues aus der Verbandsgemeinde

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    Aktuelles

    Startschuss für den VG-Breitbandausbau 2.0


    Mehr Gigabit für Schulen, Krankenhäusern, Gewerbe- und Industriebetriebe

    Gleich in der ersten Ratssitzung im neuen Jahr am 24.01.2019 startete die Verbandsgemeinde Asbach mit einem der wichtigsten Themen zur Entwicklung in unserer ländlichen Region: eine gute flächendeckende Breitbandversorgung. Glasfaser bis an das Grundstück und für alle Schulen, Krankenhäuser, Gewerbe und Industriebetriebe, so der Plan, denn schnelles Internet ist unverzichtbar. Der Ausbau zur Gigabit-Welt ist Inhalt und Ziel des Bundesprogrammes für superschnelles Internet. Turbo-Internet für alle! Doch wie ist das in unserer  Verbandsgemeinde umsetzbar?

    Hierzu eingeladen war Michael Mahlert, 1. Kreisbeigeordneter der Kreisverwaltung Neuwied, um über den aktuellen Sachstand zu informieren. Als weiterere Gäste anwesend waren Pietro Pitruzella und Dr. Lidia Monza von der atene Kom, Projektträger für die Durchführung der Bundesförderprogramme zur Unterstützung des Breitbandausbaus in Deutschland. Herr Pitruzella als stellvertretender Regionalleiter des Regionalbüros für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland berichtete in der Sitzung über den im November vergangenen Jahres erlassenen Sonderaufruf vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze.

    Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen flächendeckend in Deutschland Gigabit-Netze zu schaffen. Sie wird daher die Breitbandförderung in den Gebieten, in denen kein marktgetriebener Ausbau stattfindet, mit Gigabit-Zielen fortführen. Das Förderprogramm wurde neu aufgelegt und im Verfahren wesentlich vereinfacht. Dies ist der erste wichtige Baustein zur Erreichung der Gigabit-Ziele.

    Das BMVI fördert die Breitbandanbindung von Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten. Insgesamt werden 16.256 Einrichtungen, wie z. B. Schulen, angeschlossen. Insbesondere die Förderoffensive „Digitales Klassenzimmer“ des BMVI ist sehr erfolgreich. Damit kommt das Turbo-Internet ins Klassenzimmer, das ermöglicht digitales Lehren und Lernen und stärkt die Grundlagen für die digitale Gesellschaft. Gigabit-Netzzugang bis an die Schulbank wird in dieser Legislaturperiode ein Schwerpunkt der Breitbandförderung sein. Die Schulen werden darüber hinaus in Zukunft auch über den DigitalPakt Schule eine Unterstützung erfahren, sodass Hand in Hand mit dem Breitbandförderprogramm und dem DigitalPakt Schule der Weg in die Digitale Bildung geebnet ist. Das Sonderprogramm Gewerbe, das bereits seit 2017 läuft, wird weitergeführt und vereinfacht.

    Der aktuelle Stand der Digitalisierung und die Weiterführung im gesamten Kreisgebiet befindet sich laut Herrn Mahlert in der politischen Diskussion des Kreistages. Die bereits bestehende „Clustervereinbarung“ sieht aus ökonomischer Sicht vor, als Netzwerk zu dienen und die Gemeinden in der VG an den Kreis anzuschliessen. Somit kann die eingerichtete Stabstelle „Digitalisierung“ als Dienstleister fungieren und die Aufgabe vom Antrag bis zur Ausführung für die Gemeinden der Verbandsgemeinde übernehmen. Aufgabe der Verwaltung ist es nun gemeinsam mit den Ortsgemeinden den Förderbedarf auszuloten, die Schulen, Krankenhäuser und Gewerbegebiete zu benennen und mit der Kreisverwaltung abzustimmen. So lautete der erste Beschluss, der den Weg in die „Gigabit-VG“ ebnen soll.


    Breitbandausbau

    Konrad Peuling bedankt sich bei den Gästen. V.l.n.r.: Konrad Peuling, Michael Mahlert, Pietro Pitruzella und Dr. Lidia Monza

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